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Es ist jetzt eine knappe Woche her, an dem ich meine News checkte und während des Scrollens plötzlich auf einen Beitrag stieĂź, der mich stutzig machte: Simon "smn" Beck wurde von Steam gebannt. Der Grund? Er verwendete einen Cheat. Den meisten Leuten wird sein Name sicherlich nichts sagen. Wer hingegen Streams von professionellen Counter-Strike-Matches verfolgt, kennt ihn als durchaus begabten Spieler von Team Alternate. Kurz darauf eine weitere Meldung: "KQLY" von Titan wurde ebenfalls durch Valves Anti-Cheat-System (VAC) gebannt. Hinzu gesellte sich "sf" von Epsilon Games und ich dachte mir:  

"ScheiĂźe man, mein geliebter E-Sport hat ein Problem."

Ich will gar nicht auf den weiteren Verlauf des Skandals, der mittlerweile angelehnt an Counter-Strikes Operations-Aktionen liebevoll "Operation VACation" getauft wurde, eingehen. Ich möchte nicht smns Behauptungen seines mittlweile gelöschten Posts auseinander nehmen, dass mindestens 40% der Profispieler cheaten und er dabei weitere Szenegrößen wie olofmeister, krimz, rallen, Kioshima, Apex & JW nennt. Es geht mir hier auch nicht um die Funktionsweise des ominösen Workshop-Cheats, der somit auch unbemerkt auf Turnieren verwendet werden konnte. Das haben schon genug Leute gemacht.*  

Aber auf was will ich denn dann hinaus? Nun, das ist eine berechtigte Frage, lass sie mich mit weiteren beantworten:
a) Sind wir in der gesellschaftlichen Sport-Mitte angekommen?
b) Ist die Cheatverwendung entschuldbar?
c) Hat mein geliebter E-Spot ein Problem?

a) Sind wir in der gesellschaftlichen Sport-Mitte angekommen?
Ich muss schon sagen, in den letzten Monaten habe ich das GefĂĽhl bekommen, dass Counter-Strike, aber auch andere Spiele wie DOTA 2, League of Legends oder Hearthstone immer mehr Aufmerksamkeit von Menschen erhalten, die so traditionell bisher weniger spielten. Das ist meiner Meinung nach wirklich gut. Die Szene des elektronischen Kräftemessens erhält nun nicht mehr ausschlieĂźlich in Korea die Akzeptanz als Sport, sondern auch in westlichen Ländern. Zuschauerzahlen bei diversen Live-Events & -Streams nehmen kontinuierlich zu und auch die Preisgelder steigen. Kommentare wie "Sowas ist doch kein Sport", werden nach meinen Beobachtungen auch immer weniger. 

Sidenote: Das liegt jedoch vielleicht auch einfach nur daran, dass Leute, mit denen ich darĂĽber diskutierte, bisher relativ schnell Einsicht zeigten oder stur ihren Horizontkreis verfolgten.

Mit der Aufmerksamkeit kommen aber eben auch neue Probleme: Egal ob VorwĂĽrfe des Wettbetrugs aufgrund abgesprochener Niederlagen, wechselnde Spieler gegen diverse Ablösesummen oder eben auch Cheating ĂĽberschatten das Bild eines verhältnismäßig jungen Sportbereiches. Nein, Cheaten an sich ist nicht neu und auch ist der ein oder andere Fall eines Profispielers bekannt geworden. Dennoch: Operation VACation eröffnet mir persönlich ein noch immer nicht fassbares AusmaĂź des Betrugs im Profi-Bereich. Und genau das finde ich wirklich erschreckend. Sind wir soweit, dass man Leute wie KQLY auf eine Stufe wie Jones, Montgomery oder Ullrich stellen muss, da sie ebenso dopten? Sind E-Sportler mittlerweile eben jenem Leistungsdruck verfallen, der zur Verwendung von unfairen Mitteln fĂĽhrt? Ich denke schon. Richtig, der Bekanntheitsgrad ist noch verhältnismäßig klein, der Sinn dahinter jedoch mit anderen Sportarten gemein: Man will einen Vorteil erlangen. Das mag natĂĽrlich ĂĽberspitzt klingen und einige Leute werden mir nicht zustimmen - was vollkommen okay ist - aber fĂĽr mich persönlich ist eben mit der gesteigerten Akzeptanz des E-Sports auch eine neue Ebene des Gewinnenwollens erreicht.

b) Ist die Cheatverwendung entschuldbar?
Jein. Es ist wie in jeder anderen Sportart auch: Man verschafft sich wissentlich einen Vorteil durch unerlaubte Mittel. Das ist unfair. Unfair gegenĂĽber dem ehrlichen Spieler und unfair gegenĂĽber den Fans, die einen fĂĽr die eigenen Leistungen supporten (durchaus auch finanziell). Man pusht sich da, wo andere viel Arbeit reinstecken, um auf dieses Level zu kommen. Das geht nicht klar. 
Was jedoch nicht vergessen werden darf, ist der Druck, der mittlerweile auf den Spielern haftet: Stets Bestleistungen zu zeigen, zermürbt. Gerade im E-Sport ist man durch die zahlreichen Spieler IMHO verhältnismäßig leicht ersetzbar. Tatsächlich seinen Lebensunterhalt (auch nach der Karriere) zu bestreiten, schaffen nur die Wenigsten. Das soll kein Freifahrschein oder eine Entschuldigung für das Cheaten sein, es soll lediglich ermöglichen, zu verstehen, warum es Leute immer wieder versuchen.

Aber auch fĂĽr die Spieler selbst ist es wirklich problematisch: Wer vertraut einem denn noch nach so einer Aktion? Wer möchte noch mit jemandem (professionell) spielen, wenn dahinter irgendwann einmal Software-Doping steckte? Wer glaubt denn noch die tatsächlichen Leistungen, die man ohne Betrug erwirkt? 

Es ist wie die eigene Flashbang im Spawnbereich: Der (Karriere-)Weg zurĂĽck wird vermutlich auf lange Zeit nicht mehr sichtbar sein.

c) Hat mein geliebter E-Spot ein Problem? 
Nach den ganzen negativen Worten könnte man meinen, dass mir der SpaĂź am E-Sport vergangen ist. Darauf kann ich nur mit einem klaren "NEIN" entgegenstĂĽrmen! Es läuft derzeit etwas, was bisher so nicht da war. Es wird auch sicherlich noch ein paar unschöne Taten geben, aber im GroĂźen und Ganzen sehe ich die gesamte E-Sport-Entwicklung dennoch positiv. Solche Vorfälle haben alle ihre Licht- und Schattenseiten. Ich denke beispielsweise, dass durch diese Ereignisse auch wieder vermehrt auf die professionellen Spieler geschaut wird, die meiner Meinung nach zeitweilig unantastbar wirkten. Man darf natĂĽrlich nicht Skills mit Cheats verwechseln (der hat doch an!), aber die Schwarmintelligenz in Kombination mit dem VAC-System dĂĽrfte da letztendlich siegen. Es ist zudem ein Signal an die Spieler selbst: Cheats - und seien sie noch so teuer -  werden frĂĽher oder später entdeckt. Es beendet die Karriere und stört das Vertrauen der Community. 

Ja, mein Vertrauen in ein paar Profi-Teams ist angeknackst, aber es verdirbt mir nicht den SpaĂź an Counter-Strike. Und aus diesem Grund freue ich mich auch auf die Dreamhack Winter 2014!

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* Diverse Links, die mir wirklich gefielen:


Meine Gedanken zu dem Artikel "Keine Chance fĂĽr Spec Ops: The Line 2" der +GameStar:
Es ist schon ein wenig albern. Es wird immer geschrien, dass die ganzen Shooter so innovationslos sind, parallel zählen Call of Duty, Battlefield & Co. zu den absoluten Top-Blockbustern. Das Studio Yager hat seine Lektion leider lernen müssen und macht nun etwas Anderes - vollkommen nachvollziehbar und dennoch wirklich resignierend. Trotzdem, es ist meiner Meinung nach zur Zeit ein treffendes Sinnbild der aktuellen "Gamer-Generation". Konsole/PC an- und im Kopf einfach mal komplett abschalten können, ohne über die Moral nachdenken zu müssen, scheint für die meisten genau die Entspannungsmethode zu sein.

Ich habe Spec Ops: The Line wirklich gefeiert und ja, ich hab mich echt nach dem Durchspielen schuldig gefühlt. Schuldig, dass man Spaß am ballern hatte, schuldig, dass man sein eigenes Handeln so gar nicht hinterfragte, schuldig, dass man andere für ihr Verhalten verurteilte! Dieses Spiel - Es war ein Schlag ins Gesicht! Man feierte imposante Szenen und wird daraufhin konfrontiert, ob man nicht komplett bescheuert ist, die Geschehen beeindruckend zu finden. Ganz ehrlich: Welcher Shooter schafft es ebenfalls zu zeigen, dass Krieg nichts gutes ist? Ich persönlich hätte wirklich gern mehr von diesen Spielen, eben genau dafür wäre doch mal eine Kickstarterkampagne richtig praktikabel!

Wer bisher noch nicht die Zeit gefunden hatte, Spec Ops: The Line zu spielen oder es schlicht und einfach übersah, dem sei der Titel wärmstens ans Herz gelegt! Kostet nicht viel, lohnt sich jedoch für jeden Cent, solange man mehr Wert auf Inhalt als auf "Shooter-Feeling" legt! Hier, kauft!

Wo wir schon beim Thema Innovationen bei Videospielen sind... das Video von +The Game Theorists (Abonnieren! Eigentlich lohnt sich dort jedes Video ;)) sei jedem mal empfohlen:





Der Steam- Summersale steht in den Startlöchern. Man ist ja eigentlich schon mit allen Spielen versorgt, die man so spielen möchte oder hat eine Games-Bibliothek die aus allen Nähten platzt. Spiele, die man noch unbedingt nachholen will?: Over 9000! Dennoch: Irgendwie kaufe ich dann doch wieder, was das Zeug hält, ich meine bei diesen Rabatten kann man doch unmöglich nein sagen! (oder doch?)

Protipp: Kaufe deine Spiele immer als „Geschenk fĂĽr dich selbst“, so hast du sie in deinem Inventar und kannst sie aktivieren, sobald du sie spielen willst oder zur Not an Freunde tauschen bzw. verkaufen. ;-)
Was mache ich also? Loslaufen, zum Games-Laden, Guthaben holen, Heim eilen, aufladen und warten. Ich werde dabei stets und ständig gefragt, warum ich mir denn immer die MĂĽhe mache, zu diesem Geschäft zu laufen. Man hat doch schlileĂźlich Mittel und Wege via Kreditkarte, Paypal und Co. direkt zu kaufen?! Das stimmt. Es ist entspannter immer und ĂĽberall das kaufen zu können, wenn man es gerade möchte und theoretisch könnte ich es auch – aber ich mache es trotzdem nicht. What the hell - Warum?

Als ich noch ganz jung war, bin ich in die Spielzeugläden gegangen, habe mir Sachen angeschaut und immer gewĂĽnscht dieses oder jenes zu haben. Irgendwann hatte man dann ein schmales Taschengeld, kaufte sich mit seinen Freunden PokĂ©mon-, später Yu-Gi-Oh- und Magic-Karten. Ich weiĂź nicht wie oft ich in dem Laden bei uns in der Stadt war, aber man kannte langsam jeden Verkäufer. Das waren Leute die Ahnung von der Materie hatten, man redete ĂĽber die neuen Decks und Booster, Taktiken, spielte ein paar Runden zusammen oder quatschte halt ĂĽber das ganze nerdige Zeug. Ich habe es geliebt. Meine Freunde kaufen heutzutage – wenn sie denn noch spielen – alles online, ist ja auch gĂĽnstiger. Dieses GefĂĽhl der Verbundenheit, obwohl man sich nicht kennt, dieses „wir haben das gleiche Hobby“, fehlt seitdem.

Das geht mir mittlerweile auch bei meinen PC-Games so. Ich kaufe das meiste Zeug ĂĽber Steam, die Ladenpreise sind zu groĂźen Teilen einfach nicht mehr tragbar. Nach ein paar Wochen gibt’s den ersten Sale und schon hätte ich nen Zwanziger sparen können. Dennoch: Mir ist dadurch das Feeling dieser Hobby-Vertrautheit verloren gegangen. „Schade“, habe ich mir anfangs gedacht, „lässt sich halt nicht ändern“. Und genau damit lag ich falsch. 

Seit einigen Monaten gehe ich wieder in die Läden – Spiele kaufe ich dennoch dort nicht. Aber es reicht mir persönlich sich mein Guthaben dort persönlich zu holen. Man redet wieder mit den Verkäufern, man tauscht sich aus, man hat so quasi ein groĂźes Geheimnis, dass die anderen Nicht-Spieler einfach nicht verstehen können. Ich bin gerne in dem Laden, heute habe ich mir 50€ geholt (damn Steam-Sales!) – und eine halbe Stunde gequatscht.




Um 21:00 Uhr auf der Telltalegames-Seite war es dann soweit: Nach einer TwitterankĂĽndigung am heutigen Tag von den "Wolf Among Us"- Machern gab es endlich einen neuen Trailer zur zweiten Staffel von "The walking dead"! Laut Steam soll es ab dem 17. Dezember dann auch herunterladbar sein, der heutige kurze Einblick in das Zombie-Universum sprach lediglich von "Coming very soon" [ :-( ].
Ich habe den ersten Teil verschlungen und geliebt, so emotional und mitreißend war für mich schon lange kein Game mehr. (Nein, ich hatte nach Episode 5 natürlich kein Tränchen in den Augen!)

Aber genug geredet, jetzt mal Butter bei die Fische, schaut euch den Trailer an (keine Sorge, er spoilert Nicht-Kennern keine Infos zu Teil 1 [HIER SOFORT KAUFEN UND SPIELEN!]):

Teil 2 gibt es ĂĽbrigens hier zu ordern: Steam

Und, wer hat es ebenfalls schon vorbestellt? Hinterlasst mir doch ein paar Kommentare, wie ihr Teil 1 fandet, aber spoilert nicht!


Nun ist es amtlich: Steam stellte heute auf einer eigens dafür eingerichteten Seite ihre neue Funktion "Steam Reviews" vor. Sie steht ab sofort als Beta zur Verfügung und ermöglicht Nutzern das Erstellen von eigenen Spielereviews auf Steam.
Ähnlich wie bei vielen Onlineshops, kann man nun Spiele, die man gespielt hat, bewerten. Natürlich konnte man schon vorher eigene Empfehlungen abgeben, nun wird jedoch den Nutzern die Möglichkeit eröffnet, dies ausführlicher zu tun. Alte Empfehlungen kann man nachbearbeiten falls es Beanstandungen geben sollte und danach veröffentlichen. Zusätzlich kann man hilfreiche Reviews positiv bewerten, aber auch Trolle und ähnliche Phänomene runtervoten bzw. reporten.

Quelle: Steam
 Als praktisch empfinde ich auch die Möglichkeit Beiträge nach verschiedenen Sprachen zu durchsuchen, da man so als jemand, der Probleme mit der englischen Sprache haben könnte, einfacher nach deutschen Reviews suchen kann.

Quelle: Steam

Auch einen Blick in die FAQ zu werfen lohnt sich:
Laut Steam kann man zu jeden Produkt, was man einmal bei Steam nutzte eine Review schreiben. Dazu muss man es nicht gekauft, jedoch wenigstens einmal installiert gehabt haben. Das macht durch die Weekend-Aktionen, bei denen man verschiedene Games beispielsweise kostenlos fĂĽr einen gewissen Zeitraum spielen konnte, durchaus Sinn.
Bevor die Frage aufkommt: Auch die Metacritic-Bewertungen werden bestehen bleiben! Steam-Reviews wird somit ausschlieĂźlich eine weitere Bewertungsgunktion werden. Schön ist auch, dass Entwickler die Möglichkeit besitzen, auf Reviews zu antworten, was natĂĽrlich zu einer besseren Community-Entwickler-Beziehung fĂĽhren kann. Direktes Feedback ist halt oftmals das beste. ;-) Negative Meinungen können sie jedoch nicht einfach löschen, sondern nur reporten. 

Für weitere Informationen empfehle ich euch einfach, die Seite zu besuchen. Ich persönlich freue mich jedenfalls auf die Möglichkeit, besser Kritik zu üben. Wie sieht es bei euch aus?

Quelle: Kotaku & Steam

Valve, die Schöpfer von Steam und weltbekannten Spielemarken wollen die PC-Gaming-Landschaft grundlegend verändern - so scheint es zumindest, wenn man ihre letzten beiden AnkĂĽndigungen hier im Netz verfolgt. Einerseits wollen sie ein eigenes Betriebssystem (Steam OS), auf Linux basierend, etablieren, andererseits verschiedene Hardware anbieten, die derzeit auf den Namen "Steam Machines" hört. Wer den folgenden Artikel und meine Begeisterung verstehen will, sollte deshalb zunächst die offiziellen Seiten aufrufen. Diese beinhalten: Die AnkĂĽndigungsseite, die Steam OS-Seite und die Steam Machines-Seite.

"Das Steam-Universum expandiert" - Wunderbar! Quelle: Steam


Zu aller erst: Danke Valve! 
Es sind schon einmal die richtigen Ideen, den kränkelnden PC-Games-Markt wieder voran zu bringen. Dazu aber später mehr. Ich kann mich der weit im Netz verbreiteten Meinung eigentlich nur anschließen: Ich hätte gerne langsam mehr als "bald", "demnächst" und "in Kürze". Ich hätte gerne Bilder, Concept-Art, Firmen die sich beteiligen, Spiele die dafür in Frage kommen und und und. Kurz um: Ich kann es eigentlich gar nicht mehr länger erwarten, mehr zu erfahren.

Steam OS - Endlich auch zum zocken Linux? Quelle: Steam

Steam OS - Eine Rettung fĂĽr den PC-Spiele-Markt
Für mich sind die letzten zwei Ankündigungen quasi die heimliche Traumerfüllung meines Spielerdaseins. Das liegt vor allem daran, dass mich Windows als Plattform unheimlich frustrierte. Wäre es schon früher möglich gewesen, nahezu alle Titel auch auf einer Linuxdistribution zu spielen, wäre ich schon lange gewechselt. Natürlich gab es Bemühungen und Emulatoren, aber darunter hat halt die Grafik oder das Handling gelitten. Endlich ist mit Valve eine Branchengröße da, die anscheinend verstanden hat worum es geht. Hier steht nun ein ernstzunehmender Verhandlungspartner und spätestens jetzt werden Firmen zuhören. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die ersten Hardwarehersteller aufspringen und endlich quelloffene Treiber anbieten, die perfekt zugeschnitten ist. Denn: Wo Steam bzw. Valve ist, gibt es Geld.
Wenn Steam OS ebenfalls ein angenehm nutzbares Betriebssystem als solches ist, auf dem man komfortabel arbeiten und surfen kann, dann steht dem Erfolg meiner Meinung nach nichts im Wege! NatĂĽrlich, es fehlen noch die ganz groĂźen TitelankĂĽndigungen, aber wer so ambitioniert einen neuen Spielemarkt erschlieĂźen will, wird daran nicht scheitern.

Die Community entscheidet! Wie wird die Steamkonsole wohl aussehen? Quelle: Steam

Steammachines - Werden Spieler endlich vereint?
Ich glaube, dass Valve hier eine Brücke schlagen will zwischen Konsoleros und PC-Spielern. Unbestritten ist, dass Steam hier unbedingt die Community einbinden will: Im Vergleich zu anderen Firmen kein dummer Schritt, a) da es ja auch die sind, die das Teil/die Teile kaufen wollen und b) vermutlich eine Empörungswelle und damit verbundene Negativ-PR ausbleibt. (Ist ja von der Community entschieden bliblablub)
Austauschbare Technik? Hackbare Umgebung? Selbst Entwickelte Apps? Klingt nach einem Seitenhieb zu Sony und ihrer strikten PS3 Politik. Ich persönlcih bin davon überzeugt, dass diese Maschinen wirklich um einiges mehr kosten werden, als PS4 oder Microsofts Konkurrenzprodukt. Dafür gibt es als Gegenleistung High End PC-Grafik zu einem dennoch günstigeren Preis als eine normale "Zockermaschine". Ich vermute sowieso, dass hier nicht eine, sondern mehrere Geräte auf den Markt kommen werden, vielleicht nach Leistungsklassen unterteilt. Beispiel: Zunächst können alle Spiele auf allen Steamkonsolen gespielt werden, aber im Laufe der Zeit schreitet ja wie immer die Technik voran. Steam bietet eventuell zertifizierte Hardware zum Aufrüsten an und kennzeichnet das am Game im Store. Wer also Spiel a in höchster Auflösung spielen will, benötigt die und die Hardware im Rechner oder eine Steamkonsole der Leistungsklasse XYZ.
Das hat natürlich alles wieder zur Folge, dass Valve Exklusivverträge mit Hardwareherstellern schließen müsste, zum Vorteil der Spieler. Die werden nämlich zukünftig treibertechnisch sehr gerne Linux unterstützen, da wie oben beschrieben, durch Aufrüstung der Konsolen dort immer ein ganz netter Markt entsteht.

Und sonst so? Eine Aussicht auf Freitag [Alles Mist :D Schaut weiter runter oder meine Fehlinterpretation an!]  ;)
AbschlieĂźend frage ich mich natĂĽrlich, was hinter der dritten AnkĂĽndigung steckt: Ich vermute ja Software. Ist aber eher so SEHR viel freie Interpretation. Kurzfassung:

Eine AnkĂĽndigung steht noch aus - was es wohl wird? Quelle: Steam

1. AnkĂĽndigung war als Symbol ein Kreis. Kreis=Software= Steam OS
2. AnkĂĽndigung waren eckige Klammern (wie ein Kasten) und dazwischen ein Kreis= Konsole mit Steam OS
3. AnkĂĽndigung sind zwei Kreise und ein Plus. Kreis=Software, einer davon also Steam OS iVm (+) weiterer Software, eventuelle Vorstellung von schon portierten Games oder die AnkĂĽndigung eines AAA-Titels (vermutlich wegen dem Bugtrackerbild L4D3).

NatĂĽrlich kann auch die 3. AnkĂĽndigung...confirmed! Ach ne, ich glaub das dauert noch ein bisschen. ;)

UPDATE!
Na dann war es Freitag und auch 19.00 - kein neues Half Life, L4D3, GTA V Exklusiv oder ähnliches. Nein, ein eigener Controller. Auch hier soll die Community wieder mit eingebunden werden. Schaut man ihn sich an, sieht das mit den zwei Touch-Flächen zwar ganz nett aus, aber die vier Knöpfe um das Display sind meiner Meinung nach wirklich unpassend positioniert.
Dennoch: Ich bleibe optimistisch und kann es kaum erwarten das Teil zu testen! AuĂźerdem trumpht Valve mal wieder mit Humor in ihrer FAQ auf. Darin heiĂźt es beispielsweise:
Ich bin ein zufriedener Steam-Nutzer und nutze zufrieden meine Maus und Tastatur. Ich will keinen Controller?
Sie können einen Satz nicht einfach in eine Frage umwandeln, in dem Sie ihn schlicht mit einem Fragezeichen beenden. Aber wir sind glücklich, wenn Sie glücklich sind, also nutzen Sie ruhig weiterhin die Eingabemethode, die für Sie Sinn macht. Machen Sie sich keine Sorgen, wir werden Sie nicht sitzenlassen. Auch wir lieben Mäuse und Tastaturen.
Na dann ist doch alles halb so wild. ;) Weitere Infos gibts ĂĽbrigens auf der offiziellen Seite!

Controller ist gut - Vertrauen (und HL3) besser! ;) Quelle: Steam