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Ich habe soeben "Metro: Last Light" das erste Mal abgeschlossen. Moment, was war das Letzte? Richtig gelesen, mit dem Spiel habe ich auf jeden Fall noch nicht abgeschlossen. Für alle die mit dem Titel überhaupt nichts anzufangen wissen: Es basiert auf dem fiktionalen, postapokalyptischen Metro-2033-Universum des russischen Autors Dmitri Alexejewitsch Gluchowski. Wie schon im vorangegangenen Teil "Metro 2033" schlüpft man in die Rolle von Artjom, einem Bewohner der "Metro". Viel mehr möchte ich eigentlich gar nicht vorweg nehmen, denn man kann sich getrost von der Geschichte einsaugen lassen. Es gibt jedoch, wie bei jedem Spiel das mir persönlich gefällt, auch Skeptiker und Zweifler. Deshalb gehe ich auch diesmal wieder anders heran:

FĂĽr wen ist "Metro: Last Light" eher nichts?

1) FĂĽr Leute, die keine postapokalyptische Stimmung mögen.
Das ganze Metro-Universum beschäftigt sich mit den Menschen nach einem Atomkrieg, die sich ein Leben in dem Moskauer U-Bahn-System aufgebaut hat. Das ist nicht für jeden etwas. Es gibt Mutanten, wenig Freude und mit der Zeit wirklich beklemmende Momente. Die Stationen, quasi Knotenpunkte und Städte im Untergrund, wirken jedoch wirklich belebt, überall hört man Gespräche (oft mir russischem Akzent) und Musik bzw. sieht den Alltag der Bewohner. Die Umgebung wirkt stets mit Liebe zum Detail gestaltet, es gibt auch beispielsweise nicht (wie bei so vielen anderen Spielen *hust skyrim hust tomb raider hust*) einfach überall Feuerstellen, bei denen man sich fragt, wie sie da hin kamen. Insgesamt spinnt sich eine wirklich dichte Atmosphäre aus Angst und Trauer, aber auch Überlebenswillen zusammen - das schaffen so wirklich wenige Spiele!

2) FĂĽr Menschen, die keinen Wert auf Handlung legen und nur durchrennen möchten.
Wer Metro spielt, sollte Zeit mitbringen. Es ist kein Game fĂĽr nur mal eine halbe Stunde. Hier werden Geschichten erzählt. Ich habe mich selbst wirklich oft dabei ertappt, einfach nur neben Personen zu stehen und ihren Unterhaltungen zuzuhören. Gelegentlich erhält man so auch nĂĽtzliche Informationen und kleine Nebenquests. 
Nicht zu vergessen sind die politischen Lager der Faschisten und Kommunisten, welche maßgeblich in der Haupthandlung eine Rolle spielen, die wirklich bedrohlich wirkende Grundstimmung, die brutalen Vorgehensweisen der Extremen und die schonungslose Gewalt. Metro: Last Light zeigt mitunter wirklich Dinge, die man vielleicht nicht sehen möchte und kann so auch als kleines Mahnmal in der Spielelandschaft stehen. Man muss darüber nachdenken und reflektiert spielen, wer von einem Abschnitt zum nächsten rennt, wird nicht viel "mitnehmen".

Ein Waffenladen in der Metro. Die Umgebung wirkt glaubwĂĽrdig und stimmig inszeniert!
3) FĂĽr Singleplayer-Hasser.
Capture-the-Flag in U-Bahn-Schächten? Nein danke. Ich bin wirklich froh, dass 4A Games und Deep Silver konsequent einen reinen Singleplayer-Titel produziert haben. Ja, es soll noch ein Multiplayer-Part in DLC-Form nachgeliefert werden, aber bei der Geschichte stand ein Glück das Einzelspieler-Erlebnis im Vordergrund. Wer nur Kämpfe gegen andere Personen will, kann sich also Last Light klemmen und getrost zu anderen Genre-Vertretern greifen.

4) FĂĽr "Hobby-Rambos". 
Wie so oft steht man bei Metro vor der Wahl: Ja man kann alles niedermetzeln, durchrennen und pure Zerstörungswut walten lassen. Es wird bloĂź wie so oft wirklich schnell langweilig. Ein GlĂĽck hat man noch andere Möglichkeiten: Ich habe in alter Sam-Fisher-Manier meine Schleichskills ausgepackt, Lampen ausgeschossen (oder natĂĽrlich herausgedreht...), Gegner abgelenkt und... ach man es ist oft so verdammt schwer! Leider haben bei mir in echt stets einige Personen das Zeitliche segnen "mĂĽssen". Es ist jedoch auch anders möglich (und verändert sogar maĂźgeblich das Ende) und wie gesagt: Mein nächster Durchgang kommt demnächst, schlieĂźlich will ich da noch ein Achievement haben!:
"Ich schaffe das, ich schaffe das, ich..."
5) FĂĽr Charakter-Skiller und Hoch-Levler.
Nope, hier ist man verkehrt. Keine Skilltrees, kein "Level Up". Das ist aber wirklich gut so, es wĂĽrde einfach die Stimmung kaputt machen.

6) Für Leute, die keine Shooter mögen.
An sich hätte ich gedacht, dass man es nicht genauer erläutern mĂĽsste, aber man kann wie gesagt Last Light spielen, ohne Leute (bis auf ein paar Ausnahmen) töten zu mĂĽssen. Ebenfalls ist es möglich, Gegner durch  einen Hinterhalt zu betäuben oder zur Not Wurfmesser zu verwenden. Konflikte mit Schusswaffengebrauch lassen sich dennoch nicht ausnahmslos vermeiden, spätestens die NPCs werden darauf nämlich keine RĂĽcksicht nehmen.
Ăśbrigens: Es gibt vergleichsweise wenige Waffen, aber die vorhandenen spielen sich alle wirklich unterschiedlich - auch meiner Meinung nach ganz anders als bei einem Battlefield oder Call of Duty.

7) FĂĽr Leute, die gerne Screenshots machen.
Naja.. okay der Punkt stimmt einfach gar nicht. Das Problem ist nur, dass Metro einfach von einem Foto-Moment zum nächsten eilt. Die Entwickler haben mit der Welt wirklich ganze Arbeit geleistet, was zur Folge hatte, dass ich die ganze Zeit herumging und Screenshots machte. Diese könnt ihr euch hier in der Galerie anschauen, sie sind gänzlich unbearbeitet und nur mit der Steam-F12-Funktion im Spiel aufgenommen worden. (Zum Vergrößern auf das erste Bild klicken.)


Doch nun zu euch: Welche Gründe gibt es noch, Metro nicht anzurühren? Habt ihr bisher Erfahrungen mit dem Spiel machen können und hat es euch gefallen? Schreibt es mir doch in die Kommentare! ;-)


Ich werde hin und wieder gefragt, ob man sich "Counter-Strike: Global Offensive" kaufen soll. Mir persönlich gefällt es, zum Zeitpunkt dieses Artikels habe ich 125 Stunden seit Mai 2013 investiert. Des Weiteren kostet es "nur" 14€ bzw. in den regelmäßigen Sales die Hälfte (oder noch weniger), wer das Geld ĂĽbrig hat und einfach mal testen will, dem sei es sofort ans Herz gelegt. Doch wie berät man jemanden, der sich wirklich unsicher ist? Ich versuche es deshalb mal in meiner Review anders herum: 

FĂĽr wen ist Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) nichts?

1) FĂĽr Aufleveler und Perk-Liebhaber.
Es gibt keine freizuschaltenden Waffen, keine Perks oder variable Waffenfertigkeiten. Du kaufst jede Runde deine Ausrüstung zusammen und kannst das von der ersten Spielminute tun. Es ist nicht für jeden was, garantiert aber dafür ein sehr ausgeglichenes Spielniveau mit Schwerpunkt auf den eigenen Fähigkeiten. Kleiner Wermutstropfen: Es gibt Waffenskins, die einem ermöglichen die eigenen Waffen zu "personalisieren". Diese findest du Random entweder am Ende eines Spiels oder kannst du dir im Communityshop kaufen (bzw. durch andere Spieler ertauschen)

Es kommt allein auf das eigene Können an.
2) Für Einzelgänger.
Es ist ein wirklich taktischer Teamshooter. Wer etwas länger und professioneller Spaß haben will, der sollte im Team agieren können. Das heißt: Hilf deinem Team, indem du sagst, wo du Gegner gesehen hast. Dein Geld ist nicht dein Geld, sondern das des Teams. Wenn du genug Geld hast und dich jemand fragt, ob du ihm eine Waffe (natürlich beinhaltet das keinen Freischein für alles) kaufen kannst, dann mach es. Sichere die dir anvertraute Position. Du verlierst als Team und du gewinnst als Team. - Fertig!

3) FĂĽr Leute denen ihre K/D unendlich wichtig ist.
Passt eigentlich schon zu 2). Es ist ein Teamshooter und egal, wie viele Gegner du besiegst. Letztendlich zählt es nach den Runden, ob ihr die meisten gewonnen habt oder nicht. Deine K/D hat darauf keinen Einfluss (es ist wichtiger Positionen zu beziehen, statt einfach immer nur "rumzunatzen").

4) FĂĽr Leute, die innerhalb einer gewissen Zeit nur immer eine Runde spielen wollen.
Counter-Strike zeichnete sich schon immer durch eine Rundenbasierung aus. Man erhält Runde für Runde Geld und muss innerhalb eines Zeitlimits beispielsweise entweder eine Bombe legen oder entschärfen (Geiseln retten oder Bewachen usw.).
Das mag nicht jeder, erhöht jedoch die taktische Qualität.

5) FĂĽr Quickscoper und MP-Sniper.
Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber anders als bei vielen Genrekollegen sollte man hier nicht mit einer Sniper-Rifle in den Nahkampf oder mit einer Maschinenpistole rumsnipen. Warum? Es klappt seltenst, da es stark auf die Reichweiten und Waffenrecoil ankommt.

6) Für Realitätsliebhaber.
"Das Fadenkreuz wackelt nicht bei der Sniperrifle - voll unrealistisch!!einself". Ja das stimmt, auch gibt es kein "Durch-Kimme-und-Korn"-Zielen. Es geht mMn hier aber auch gar nicht darum, der realistischste Shooter zu sein (zumal das eh nie möglich ist und sämtliche, die es versuchen, dennoch an so vielen Stellen unheimlich unrealistisch ist, weil es sonst einfach nicht Spaß machen würde zu spielen). Es geht um dein Können, dein Team und Ausgeglichenheit.

7) Für Leute, die keine Shooter mögen.
Muss ich das noch näher erläutern? (Nein.) 
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So, wer bis hier hin gelesen hat, wollte vielleicht nur durchgehen, ob er betroffen ist. Noch nicht Entmutigte können sich aber auf einen spannenden Teamshooter freuen (Wie man nicht manchmal vor dem Rechner sitzt, wenn die Bombe gelegt wurde und nur noch 1vs1 Spieler angesagt ist... ;)), der ein paar nette, klassische Spielmodi enthält (Bomb-Defuse, Geiselszenario, Wettrüsten [für Kill, die nächste Waffe bekommen], Deathmatch und Tonnen von Communityservern mit verschiedenen Besonderheiten) und auf nahezu jedem Rechner läuft. Es wird kein liebloser Singleplayerpart mitgeliefert, ist preiswert, auch etwas gleichermaßen für Zwischendurch- und Wettkampf-Spieler und hat eine sehr große Community.

Von mir also eine Empfehlung, mit dem Hinweis, dass es nicht jeder mag! :-) Diese Review findet sich übrigens auch bei Steam wieder, ich würde mich über eine Bewertung freuen, wenn euch der Artikel geholfen hat, damit ihn noch mehr Unentschlossene lesen können:

Vielen Dank!