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Ich werde hin und wieder gefragt, ob man sich "Counter-Strike: Global Offensive" kaufen soll. Mir persönlich gefällt es, zum Zeitpunkt dieses Artikels habe ich 125 Stunden seit Mai 2013 investiert. Des Weiteren kostet es "nur" 14€ bzw. in den regelmäßigen Sales die Hälfte (oder noch weniger), wer das Geld ĂĽbrig hat und einfach mal testen will, dem sei es sofort ans Herz gelegt. Doch wie berät man jemanden, der sich wirklich unsicher ist? Ich versuche es deshalb mal in meiner Review anders herum: 

FĂĽr wen ist Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) nichts?

1) FĂĽr Aufleveler und Perk-Liebhaber.
Es gibt keine freizuschaltenden Waffen, keine Perks oder variable Waffenfertigkeiten. Du kaufst jede Runde deine Ausrüstung zusammen und kannst das von der ersten Spielminute tun. Es ist nicht für jeden was, garantiert aber dafür ein sehr ausgeglichenes Spielniveau mit Schwerpunkt auf den eigenen Fähigkeiten. Kleiner Wermutstropfen: Es gibt Waffenskins, die einem ermöglichen die eigenen Waffen zu "personalisieren". Diese findest du Random entweder am Ende eines Spiels oder kannst du dir im Communityshop kaufen (bzw. durch andere Spieler ertauschen)

Es kommt allein auf das eigene Können an.
2) Für Einzelgänger.
Es ist ein wirklich taktischer Teamshooter. Wer etwas länger und professioneller Spaß haben will, der sollte im Team agieren können. Das heißt: Hilf deinem Team, indem du sagst, wo du Gegner gesehen hast. Dein Geld ist nicht dein Geld, sondern das des Teams. Wenn du genug Geld hast und dich jemand fragt, ob du ihm eine Waffe (natürlich beinhaltet das keinen Freischein für alles) kaufen kannst, dann mach es. Sichere die dir anvertraute Position. Du verlierst als Team und du gewinnst als Team. - Fertig!

3) FĂĽr Leute denen ihre K/D unendlich wichtig ist.
Passt eigentlich schon zu 2). Es ist ein Teamshooter und egal, wie viele Gegner du besiegst. Letztendlich zählt es nach den Runden, ob ihr die meisten gewonnen habt oder nicht. Deine K/D hat darauf keinen Einfluss (es ist wichtiger Positionen zu beziehen, statt einfach immer nur "rumzunatzen").

4) FĂĽr Leute, die innerhalb einer gewissen Zeit nur immer eine Runde spielen wollen.
Counter-Strike zeichnete sich schon immer durch eine Rundenbasierung aus. Man erhält Runde für Runde Geld und muss innerhalb eines Zeitlimits beispielsweise entweder eine Bombe legen oder entschärfen (Geiseln retten oder Bewachen usw.).
Das mag nicht jeder, erhöht jedoch die taktische Qualität.

5) FĂĽr Quickscoper und MP-Sniper.
Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber anders als bei vielen Genrekollegen sollte man hier nicht mit einer Sniper-Rifle in den Nahkampf oder mit einer Maschinenpistole rumsnipen. Warum? Es klappt seltenst, da es stark auf die Reichweiten und Waffenrecoil ankommt.

6) Für Realitätsliebhaber.
"Das Fadenkreuz wackelt nicht bei der Sniperrifle - voll unrealistisch!!einself". Ja das stimmt, auch gibt es kein "Durch-Kimme-und-Korn"-Zielen. Es geht mMn hier aber auch gar nicht darum, der realistischste Shooter zu sein (zumal das eh nie möglich ist und sämtliche, die es versuchen, dennoch an so vielen Stellen unheimlich unrealistisch ist, weil es sonst einfach nicht Spaß machen würde zu spielen). Es geht um dein Können, dein Team und Ausgeglichenheit.

7) Für Leute, die keine Shooter mögen.
Muss ich das noch näher erläutern? (Nein.) 
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So, wer bis hier hin gelesen hat, wollte vielleicht nur durchgehen, ob er betroffen ist. Noch nicht Entmutigte können sich aber auf einen spannenden Teamshooter freuen (Wie man nicht manchmal vor dem Rechner sitzt, wenn die Bombe gelegt wurde und nur noch 1vs1 Spieler angesagt ist... ;)), der ein paar nette, klassische Spielmodi enthält (Bomb-Defuse, Geiselszenario, Wettrüsten [für Kill, die nächste Waffe bekommen], Deathmatch und Tonnen von Communityservern mit verschiedenen Besonderheiten) und auf nahezu jedem Rechner läuft. Es wird kein liebloser Singleplayerpart mitgeliefert, ist preiswert, auch etwas gleichermaßen für Zwischendurch- und Wettkampf-Spieler und hat eine sehr große Community.

Von mir also eine Empfehlung, mit dem Hinweis, dass es nicht jeder mag! :-) Diese Review findet sich übrigens auch bei Steam wieder, ich würde mich über eine Bewertung freuen, wenn euch der Artikel geholfen hat, damit ihn noch mehr Unentschlossene lesen können:

Vielen Dank!

Meine Gedanken beziehen sich auf ein Posting von Spiegel Online. Es ist also ratsam, dieses vorher gelesen zu haben

Um es kurz zu machen: Meiner Meinung nach ist dieser Artikel sehr darauf fixiert, ein wirklich sensibles Thema zu skandalisieren. Hierbei drängt sich mir regelrecht das GefĂĽhl auf, dass mittlerweile eine so exaltierte Berichterstattung von Nöten ist um mediale Aufmerksamkeit zu erreichen. Ich persönlich finde es falsch, egal ob  hier um einen ĂĽber Filme oder Spiele geredet wird.
Ja es stimmt das es verkehrt ist fragwürdige Aktionen nicht zu erklären bzw. sogar als richtig darzustellen. Gelegentlich schwingt dort leider wirklich einfach nur eine Glorifizierung von Gewalt mit und ist keineswegs unterstützenswert. Auch die "Flughafenszene" aus Call of Duty Modern Warfare 2 war absolut unnötig, sie diente mMn nur als reine (schlechte) PR-Aktion, damit das Spiel in aller Munde ist.
Vergessen wird dennoch, dass es auch Spiele gibt, die gegen viele Genfer Auflagen verstoĂźen, aber es explizit als schlecht darstellen. Als bestes Beispiel fällt mir da Spec Ops: The Line ein, welches zwar ein Shooter ist, aber eben durch seine Gesamtaufmachung zeigt, wie grausam der Mensch sein kann bzw. das es wirklich nicht richtig ist, was man tut. Spiele sowie auch Filme verstoĂźen regelmäßig gegen die Genfer Konventionen, was meiner Meinung nach bei manchen Games nicht zu streng geahndet werden sollte. Wenn sie beispielsweise einfach absichtlich ĂĽberzeichnet werden (Spontaneinfall: Gewalt in Borderlands), kann man ĂĽber ein paar Dinge hinwegsehen. Wenn aber - und das tun einige Shooter immer mehr - viel Wert auf Realität gelegt wird (*hust* Battlefield 3 & 4 *hust*), dann bitte auch in diesem Bereich. 

Etwas zu skandalisieren, was natĂĽrlich trotzdem leider oft genug in der Realität passiert, ist der falsche Weg. Vielmehr sollte das Thema normal ins Gespräch kommen und darĂĽber debattiert werden, sodass jeder etwas davon hat.


Valve, die Schöpfer von Steam und weltbekannten Spielemarken wollen die PC-Gaming-Landschaft grundlegend verändern - so scheint es zumindest, wenn man ihre letzten beiden AnkĂĽndigungen hier im Netz verfolgt. Einerseits wollen sie ein eigenes Betriebssystem (Steam OS), auf Linux basierend, etablieren, andererseits verschiedene Hardware anbieten, die derzeit auf den Namen "Steam Machines" hört. Wer den folgenden Artikel und meine Begeisterung verstehen will, sollte deshalb zunächst die offiziellen Seiten aufrufen. Diese beinhalten: Die AnkĂĽndigungsseite, die Steam OS-Seite und die Steam Machines-Seite.

"Das Steam-Universum expandiert" - Wunderbar! Quelle: Steam


Zu aller erst: Danke Valve! 
Es sind schon einmal die richtigen Ideen, den kränkelnden PC-Games-Markt wieder voran zu bringen. Dazu aber später mehr. Ich kann mich der weit im Netz verbreiteten Meinung eigentlich nur anschließen: Ich hätte gerne langsam mehr als "bald", "demnächst" und "in Kürze". Ich hätte gerne Bilder, Concept-Art, Firmen die sich beteiligen, Spiele die dafür in Frage kommen und und und. Kurz um: Ich kann es eigentlich gar nicht mehr länger erwarten, mehr zu erfahren.

Steam OS - Endlich auch zum zocken Linux? Quelle: Steam

Steam OS - Eine Rettung fĂĽr den PC-Spiele-Markt
Für mich sind die letzten zwei Ankündigungen quasi die heimliche Traumerfüllung meines Spielerdaseins. Das liegt vor allem daran, dass mich Windows als Plattform unheimlich frustrierte. Wäre es schon früher möglich gewesen, nahezu alle Titel auch auf einer Linuxdistribution zu spielen, wäre ich schon lange gewechselt. Natürlich gab es Bemühungen und Emulatoren, aber darunter hat halt die Grafik oder das Handling gelitten. Endlich ist mit Valve eine Branchengröße da, die anscheinend verstanden hat worum es geht. Hier steht nun ein ernstzunehmender Verhandlungspartner und spätestens jetzt werden Firmen zuhören. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die ersten Hardwarehersteller aufspringen und endlich quelloffene Treiber anbieten, die perfekt zugeschnitten ist. Denn: Wo Steam bzw. Valve ist, gibt es Geld.
Wenn Steam OS ebenfalls ein angenehm nutzbares Betriebssystem als solches ist, auf dem man komfortabel arbeiten und surfen kann, dann steht dem Erfolg meiner Meinung nach nichts im Wege! NatĂĽrlich, es fehlen noch die ganz groĂźen TitelankĂĽndigungen, aber wer so ambitioniert einen neuen Spielemarkt erschlieĂźen will, wird daran nicht scheitern.

Die Community entscheidet! Wie wird die Steamkonsole wohl aussehen? Quelle: Steam

Steammachines - Werden Spieler endlich vereint?
Ich glaube, dass Valve hier eine Brücke schlagen will zwischen Konsoleros und PC-Spielern. Unbestritten ist, dass Steam hier unbedingt die Community einbinden will: Im Vergleich zu anderen Firmen kein dummer Schritt, a) da es ja auch die sind, die das Teil/die Teile kaufen wollen und b) vermutlich eine Empörungswelle und damit verbundene Negativ-PR ausbleibt. (Ist ja von der Community entschieden bliblablub)
Austauschbare Technik? Hackbare Umgebung? Selbst Entwickelte Apps? Klingt nach einem Seitenhieb zu Sony und ihrer strikten PS3 Politik. Ich persönlcih bin davon überzeugt, dass diese Maschinen wirklich um einiges mehr kosten werden, als PS4 oder Microsofts Konkurrenzprodukt. Dafür gibt es als Gegenleistung High End PC-Grafik zu einem dennoch günstigeren Preis als eine normale "Zockermaschine". Ich vermute sowieso, dass hier nicht eine, sondern mehrere Geräte auf den Markt kommen werden, vielleicht nach Leistungsklassen unterteilt. Beispiel: Zunächst können alle Spiele auf allen Steamkonsolen gespielt werden, aber im Laufe der Zeit schreitet ja wie immer die Technik voran. Steam bietet eventuell zertifizierte Hardware zum Aufrüsten an und kennzeichnet das am Game im Store. Wer also Spiel a in höchster Auflösung spielen will, benötigt die und die Hardware im Rechner oder eine Steamkonsole der Leistungsklasse XYZ.
Das hat natürlich alles wieder zur Folge, dass Valve Exklusivverträge mit Hardwareherstellern schließen müsste, zum Vorteil der Spieler. Die werden nämlich zukünftig treibertechnisch sehr gerne Linux unterstützen, da wie oben beschrieben, durch Aufrüstung der Konsolen dort immer ein ganz netter Markt entsteht.

Und sonst so? Eine Aussicht auf Freitag [Alles Mist :D Schaut weiter runter oder meine Fehlinterpretation an!]  ;)
AbschlieĂźend frage ich mich natĂĽrlich, was hinter der dritten AnkĂĽndigung steckt: Ich vermute ja Software. Ist aber eher so SEHR viel freie Interpretation. Kurzfassung:

Eine AnkĂĽndigung steht noch aus - was es wohl wird? Quelle: Steam

1. AnkĂĽndigung war als Symbol ein Kreis. Kreis=Software= Steam OS
2. AnkĂĽndigung waren eckige Klammern (wie ein Kasten) und dazwischen ein Kreis= Konsole mit Steam OS
3. AnkĂĽndigung sind zwei Kreise und ein Plus. Kreis=Software, einer davon also Steam OS iVm (+) weiterer Software, eventuelle Vorstellung von schon portierten Games oder die AnkĂĽndigung eines AAA-Titels (vermutlich wegen dem Bugtrackerbild L4D3).

NatĂĽrlich kann auch die 3. AnkĂĽndigung...confirmed! Ach ne, ich glaub das dauert noch ein bisschen. ;)

UPDATE!
Na dann war es Freitag und auch 19.00 - kein neues Half Life, L4D3, GTA V Exklusiv oder ähnliches. Nein, ein eigener Controller. Auch hier soll die Community wieder mit eingebunden werden. Schaut man ihn sich an, sieht das mit den zwei Touch-Flächen zwar ganz nett aus, aber die vier Knöpfe um das Display sind meiner Meinung nach wirklich unpassend positioniert.
Dennoch: Ich bleibe optimistisch und kann es kaum erwarten das Teil zu testen! AuĂźerdem trumpht Valve mal wieder mit Humor in ihrer FAQ auf. Darin heiĂźt es beispielsweise:
Ich bin ein zufriedener Steam-Nutzer und nutze zufrieden meine Maus und Tastatur. Ich will keinen Controller?
Sie können einen Satz nicht einfach in eine Frage umwandeln, in dem Sie ihn schlicht mit einem Fragezeichen beenden. Aber wir sind glücklich, wenn Sie glücklich sind, also nutzen Sie ruhig weiterhin die Eingabemethode, die für Sie Sinn macht. Machen Sie sich keine Sorgen, wir werden Sie nicht sitzenlassen. Auch wir lieben Mäuse und Tastaturen.
Na dann ist doch alles halb so wild. ;) Weitere Infos gibts ĂĽbrigens auf der offiziellen Seite!

Controller ist gut - Vertrauen (und HL3) besser! ;) Quelle: Steam



Auf der diesjährigen E3 wurde das Spiel ja schon einmal vorgestellt. Ich mich erst einmal riesig darüber gefreut, denn es sieht einfach nur wahnsinnig toll aus und scheint auch echt interessante Gameplaymöglichkeiten zu bieten.

Zu meiner Enttäuschung wurde jedoch nach der Vorführung angekündigt, dass es nur ein weiterer exklusiver NextGen-Konsolentitel wird. Die Enttäuschung unter den PC-Liebhabern war dem entsprechend groß. Ähnlich wie für Rockstars "GTA V" wurde eine Petition gestartet (mittlerweile über 140.000 Unterzeichner), damit der Titel auch für den PC erscheint. Die zahlreichen Rufe wurden anscheinend erhört, denn jetzt ist es amtlich: Das Spiel kommt auch für den PC! Das kündigte Ubisoft heute auf ihrem Youtube-Channel an:


Den Gameplaytrailer von der E3 kann man ĂĽbrigens hier bestaunen: